Karlsruhe ́s Cutting Edge – Transformation und Stadterneuerung in Knielingen

Die Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert muss mit neuen Rahmenbedingungen umgehen. Klimawandel und Energiekrisen zwingen zum Umdenken in Sachen Mobilität und Ressourcenverbrauch. Um der gleichzeitig steigenden Nachfrage an bezahlbaren Wohn- und Gewerbeflächen begegnen zu können, müssen vorhandene Quartiere räumlich und funktional ergänzt und weiterentwickelt werden. Die Stadt Karlsruhe hat im 2015 erarbeiteten „Räumlichen Leitbild“ Ziele für die künftige Entwicklung formuliert. Hierzu gehören u.a. die Qualifizierung vorhandener Quartiere und Freiräume, die Entwicklung neuer Adressen in sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung u.v.m.

Vor diesem Hintergrund wurden im Studio Kontext für zwei Standorte nahe des Siemens Areals in Karlsruhe städtebauliche Konzepte mit nachhaltigen und innovativen Gestaltungsansätzen erarbeitet. Es sollten gemischte Quartiere entstehen, die sich räumlich, funktional und sozial in den Kontext einfügen sowie Nutzungsvielfalt und städtische Dichte schaffen. Welche vorhandenen Qualitätengibt es, die als Ausgangspunkt der Weiterentwicklung genutzt werden können? Wie können die Areale verantwortungsvoll umgebaut, umgenutzt und nachver- dichtet werden? Welche Möglichkeiten der Nutzungsüberlagerung und -mischung sind denkbar und sinnvoll? Gefragt waren Vorschläge mit neuen programmatischen und typologischen Perspektiven, die geeignet sind, die nachhaltige Transformation der Stadt Karlsruhe zu unterstützen.

Marlene Kranich | Marie Neuwirth | Amelie Wacher | Celina Weber

 

 

 

 

Angelina Paul | Linda Kosemund | Greta Deitermann | Julia Fischer

 

 

 

 

Florian Edelmann | Paulina Magin | Yannic Edenhofer | Laurin Tomasi