MEHR MISCHUNG! MEHR DICHTE! Neue urbane Stadtquartiere in Karlsruhe

In Anbetracht der ökologischen, sozialen und ökonomischen Folgen der Verstädterung gilt der Leitsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“. Die noch verfügbaren Flächen in innerstädtischer Lage werden demzufolge zunehmend mit höheren Dichten bebaut. Gleichzeitig werden anspruchsvolle Nutzungsmischungen und hochwertige Freiräume erwartet, welche scheinbar unvereinbare Nutzungen in einem überzeugenden Gesamtkonzept vereinen.

Die neuen urbanen Stadtquartiere kombinieren Wohnen, Dienstleistung und Produktion in einer hohen Dichte – sowohl im Plangebiet als Ganzes als auch im einzelnen Gebäude auf der Parzelle. Die stetig größer werdenden Flächenkonkurrenzen von Wohnen und Arbeiten können nur durch eine intensive kooperative Raumnutzung überwunden werden. Dabei bietet es sich an, Nutzungsmischung in Quartieren zu organisieren und Quartiere nutzungsorientiert zu entwickeln.

Ziel ist die Entwicklung geeigneter Typologien von gemischt genutzten Quartiersbausteinen sowie die Konzeption eines differenzierten städtebaulichen Entwurfs. Dies erfolgt exemplarisch in einem der folgenden Areale „Bulach - Erlengraben“, „Südstadt - Stuttgarter Straße“ oder „Oststadt - Durlacher Allee“ in Karlsruhe.

Gesucht werden innovative Konzepte für neue urbane Stadtquartiere, welche einen vielfältigen Nutzungsmix und eine städtische Dichte vereinen und dabei im Sinne eines „What if…?“-Szenarios aufzeigen, welche städtebaulichen und landschaftlichen Qualitäten in den genannten potentiellen Entwicklungsgebieten zukünftig realisiert werden könnten.

 

Aaron Liebl, Orhun Polat, Fabio Reichel, Julija Urbsaite

 

Joscha Bold, Johannes Döring, Delphine Holzwarth, Lukas Moratzky

 

Benjamin Heitz, Lukas Mainzer, Daniel Minenko, Tim Roßner