
In der gesellschaftlichen Wahrnehmung steht die nachhaltige Entwicklung der großen Metropolen im Vordergrund. Der Begriff der Europäischen Stadt bezieht sich aber nicht nur auf die großen Städte, sondern auch auf die vielfältigen urbanen Strukturen, die sich in unterschiedlichen Größenordnungen und regionalen Zusammenhängen entwickelt haben. „What’s next?“ beschäftigt sich mit den aktuellen Herausforderungen und den zu erwartenden Zukunftsperspektiven der Stadt Landau. Sie liegt in Rheinland Pfalz, ist Teil der Metropolregion Rhein-Neckar und ist mit 50.000 Einwohnern ein Mittelzentrum mit engen regionalen Verknüpfungen nach Neustadt und Kaiserslautern. Als ehemalige Festungsstadt hat Landau eine wechselvolle Geschichte und entwickelte sich in den letzten Jahren durch großflächige Gewerbeansiedlungen und Konversionsprojekte außerordentlich dynamisch. Das Semesterprojekt hat sich in drei Phasengegliedert. Nach einer strukturierten Analyse und einem intensiven Austausch mit den Akteuren der Stadtpolitik und Verwaltung wurden in einem kollaborativen Prozess ein gemeinsames räumliches Leitbild entwickelt. Dabei haben sich die Studierenden intensiv mit den Themen Stadtstruktur, Grünsystem, Energieversorgung, Klimaanpassung, Mobilität, Wohnraumentwicklung und urbaner Produktion in einem Horizont bis zum Jahr 2040 beschäftigt. In der dritten Phase wurden dann die entwickelten Empfehlungen und Grundsätze in Quartiersentwürfen überprüft und konkretisiert. Das gesamte Projekt fand in enger Kooperation mit der Stadt Landau statt und wurde nach Fertigstellung den politischen Gremien und der Öffentlichkeit präsentiert.
Studentische Arbeiten
GENERATIONSWANDEL IN DER WOLLMESHEIMER HÖHE
Johannes Mußmacher & Léana Beyreuther
KONFUSION MITTE-NORD
Julia Engelmann & Jiyoung In
