Unsere Gesellschaft wird älter, vielfältiger und individueller und mit ihr verändern sich die Anforderungen an das Wohnen und an die Gestaltung unserer gebauten Umwelt. Der bestehende Geschosswohnungsbau, insbesondere aus der Nachkriegszeit, bietet enormes Potenzial für eine zukunftsweisende Transformation. Dabei geht es nicht nur um energetische Sanierung oder architektonische Aufwertung, sondern vor allem um die Schaffung inklusiver Lebensräume für alle Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft oder körperlichen Voraussetzungen.
Im Rahmen dieses Studierendenwettbewerb stellten sich die Sudent:innen die Frage, wie der Umbau von Bestandswohngebäuden und deren Quartiersumfeld so gestaltet werden kann, dass alle Menschen selbstbestimmt, sicher und würdevoll wohnen können. Barrierefreiheit wird dabei nicht als technische Notwendigkeit verstanden, sondern als gestalterische und soziale Qualität, die allen zugutekommt.

